{"id":6448,"date":"2023-11-13T16:53:12","date_gmt":"2023-11-13T14:53:12","guid":{"rendered":"http:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/?p=6448"},"modified":"2023-11-13T16:53:13","modified_gmt":"2023-11-13T14:53:13","slug":"turnfahrt-hochzeit-in-serbien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/turnfahrt-hochzeit-in-serbien\/","title":{"rendered":"Turnfahrt\/Hochzeit in Serbien"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Eine Hochzeit in Serbien, und was Belgrad so zu bieten hat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine gutgelaunte Schar traf sich am Donnerstagmorgen am Bahnhof Wiesendangen. Ziel war das ferne Serbien, wo eine Hochzeit stattfinden sollte. In Winterthur stiegen weitere zu mit dem gleichen Ziel, und schon hiess es aussteigen: Z\u00fcrich Flughafen. Am Flughafen erhielten wir ein grobes Briefing vom Herr Reiseleiter, und er verteilte auch sogleich grossz\u00fcgig Notfall K\u00e4rtchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach trennte sich die nun wohlinformierte Schar in kleine Gruppen auf. Die einen gingen Franken in Dinar umtauschen, und die anderen genossen ein letztes heimisches Hopfenwasser in der Bye Bye Bar. Sicher ist sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann schafften es dann auch alle durch die Sicherheitskontrolle, und nun galt es noch den Verlockungen des Duty-Free Bereich zu widerstehen. Endlich versammelte sich die Truppe wieder beim Gate. Zum Flugzeug wurden wir mit einem Bus gebracht. Kurze Zeit sp\u00e4ter genossen wir die grenzenlose Freiheit \u00fcber den Wolken und schwebten Richtung Balkan.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohlbehalten landeten wir am Belgrader Flughafen. Nach bester Schweizer Manier teilten wir uns sogleich in mehrere Gruppen auf, um die vorhandenen Taxis zu kapern, welche uns auch rasch zum Hotel brachten. Zimmerbezug war schnell gemacht und schon ging es zum n\u00e4chsten Programmpunkt: Singen auf der Terrasse. Zur allgemeinen Erheiterung \u00fcbten wir fleissig und sehr gewissenhaft unsere Lieder f\u00fcr die Hochzeit. Danach teilte sich die Schar wieder und kleine Gr\u00fcppchen entschwanden in alle Richtungen, um an verschiedenen Orten einen feinen Znacht zu geniessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter am Abend testeten wir die Bar- und Clubszene der Metropole oder folgten dem Ruf des J\u00e4gers. Welch Zufall &#8211; pl\u00f6tzlich fanden sich viele Wiesendanger in einem Club am Stadtrand wieder. Dort wurden aus Versehen s\u00fcndhaft teure K\u00e4ufe get\u00e4tigt und einige konnten es nicht lassen die Toleranzgrenze der Einheimischen hinsichtlich Genderdiversit\u00e4t zu testen. Diese Aktion fand jedoch nicht den gew\u00fcnschten Anklang, und uns wurde nahegelegt, den Ausgang des Etablissements ohne Umwege zu nutzen. &nbsp;Ausserhalb des Clubs machten unsere Truppe, leutselig wie wir sind, nat\u00fcrlich schnell mit der \u00f6rtlichen Jugend Bekanntschaft. Die Gegenliebe liess allerdings zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, und man riet uns den Heimweg ziemlich direkt anzutreten. Wir folgten dem weisen Rat im fernen Lande unverz\u00fcglich und suchten sicheren Boden. Die kulturell Interessierten machten an diesem Abend ausgedehnte Spazierg\u00e4nge und inspizierten dabei die Baukulturen vor Ort.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Freitagmorgen begann f\u00fcr die meisten etwas sehr sp\u00e4ter als geplant, wodurch leider auch das Fr\u00fchst\u00fcck ersatzlos gestrichen war. Oder fast. Man ern\u00e4hrte sich mangels Alternativen dann halt gr\u00f6sstenteils fl\u00fcssig. Nat\u00fcrlich liessen wir es uns auch nicht nehmen die anderen G\u00e4ste mit einer Kostprobe unseres fleissig ge\u00fcbten Gesangs zu begl\u00fccken. Nach getaner Tat wollten wir nun doch die Stadt und vor allem ihre am h\u00f6chsten Punkt thronende Burg erkunden. Dieses Vorhaben jedoch rasch unterbrochen, da durch das verpasste Fr\u00fchst\u00fcck der Hunger an den st\u00e4mmigen Turnern nagte. Darum genehmigten wir uns zuerst eine ausgiebige St\u00e4rkung im n\u00e4chstgelegenen Restaurant. Endlich wieder bereit zu neuen Taten fand sich die Truppe anschliessend zusammen und begab sich unverz\u00fcglich zur Burg. Auf der kurzen Erkundungstour der Burg wurde auch die kleine dazugeh\u00f6rige Beiz aufgesp\u00fcrt, und wir genossen einen Becher oder mehr, nach diesem strengen Programm.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald der Abend anbrach, st\u00fcrzten wir uns erneut mutig ins bereits bekannte Nachtleben Belgrads. Dort genossen wir arme Schweizer ausgiebig die g\u00fcnstigen Erfrischungsgetr\u00e4nke, was wie immer rege Diskussionen und spannende Gespr\u00e4che mit sich bringt. Am sp\u00e4teren Abend teilten sich die Gruppen wie \u00fcblich auf diverse Nachtclubs auf. Dabei begegneten wir erneut d\u00fcsteren und gef\u00e4hrlichen Gesellen und entkamen nur knapp einem Unfall.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstagmorgen mussten wir zum Unmut der Nachtschw\u00e4rmer, viel zu fr\u00fch aus den Federn, um den Car zur Hochzeit zu erwischen. Um die lange Fahrt heil zu \u00fcberstehen, hielten wir an einer Tankstelle und frischten unsere m\u00fcden Gem\u00fcter mit ein bisschen Hopfen auf. Und weiter ging es ins Unbekannte. Schlussendlich fanden wir uns vor einem sehr altert\u00fcmlichen Geb\u00e4ude wieder. Dieses stellte sich als Wasserpark und Hotel heraus, wo auch die Hochzeit stattfinden w\u00fcrde. Und wieder hiess es Zimmer beziehen, bevor wir den Wasserpark und die \u00f6rtlichen Gastst\u00e4tten erkunden durften. Team Wasserpark staunte dann aber \u00fcber das doch etwas sehr fragw\u00fcrdige Hygienekonzept dieser Anlage. Die Rutschen waren gelinde gesagt eine riskante Herausforderung, was uns aber in keiner Weise von waghalsigen Man\u00f6vern abhielt und viel zur allgemeinen Erheiterung beitrug.<br>Um vier Uhr traf sich die meisten wieder in einem Hotelzimmer und \u00fcbten ein letztes Mal die Lieder f\u00fcr die Hochzeit. Schliesslich wollten wir einen guten und bleibenden Eindruck hinterlassen.<br>Nun schmissen wir uns in Schale, das heisst TV Polo mit weisser Fliege. Nachdem wir uns mit den anderen Hochzeitsg\u00e4sten bekannt gemacht hatten, \u00fcberbrachten wir dem Br\u00e4utigam unsere Gl\u00fcckw\u00fcnsche und nahmen an sehr sch\u00f6n dekorierten Tischen Platz. Kaum sassen wir, wurden wir von ausserordentlich zuvorkommenden Kellnern umsorgt und konnten die k\u00f6stlichen Speisen in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen. Begleitet wurden unsere Schlemmereien von sehr lauter Volksmusik. Andere L\u00e4nder, andere Sitten. Dann war endlich auch unser grosser Moment gekommen, und wir erfreuten die G\u00e4steschar mit den fleissig ge\u00fcbten Liedern und \u00fcberreichten dem Brautpaar ein sch\u00f6nes Geschenk.<\/p>\n\n\n\n<p>N\u00e4chster Programmpunkt war einheimischer Volkstanz. Auch das meisterten wir wie immer ph\u00e4nomenal. In letzter Minute mussten noch Sachen f\u00fcr die Schauerm\u00e4r zusammengesucht werden, und ein Kleiderwechsel war angesagt. Die Security vor Ort hatte allerdings wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Schauerm\u00e4r und skurril gekleidete M\u00e4nner, und wir riskierten fast einen Rauswurf. Aber Ende gut, alles gut und es endete friedlich. In Erinnerung blieb ein sch\u00f6ner und lustiger Abend, den einige mit einem Abschluss im k\u00fchlen Nass kr\u00f6nten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Sonntag hiess es Abschied nehmen. Zuvor jedoch noch die Sch\u00e4den vom Vorabend beseitigen, das heisst, Zimmer aufr\u00e4umen und es irgendwie zum Car zu schaffen. Die Fahrt zum Flughafen verlief entsprechend ruhig und schon bald schwebten wir wieder hoch \u00fcber Serbien und heimischen Gefilden entgegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Hochzeit in Serbien, und was Belgrad so zu bieten hat Eine gutgelaunte Schar traf sich am Donnerstagmorgen am Bahnhof Wiesendangen. Ziel war das ferne&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[37,1],"tags":[],"class_list":["post-6448","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bilder-und-berichte-tv","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6448"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6448\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6450,"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6448\/revisions\/6450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tv-wiesendangen.ch\/v2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}